Maskenprofi.de

Wovor schützt eine FFP Maske?

Wovor schützt eine FFP Maske?

FFP Masken gibt es in drei verschiedenen Varianten. Sie unterscheiden sich in ihrer Schutzwirkung. Um die optimale Schutzwirkung zu erreichen, tragen Sie die Maske über dem Mund und über der Nase. Achten Sie beim Kauf auf die korrekte Bezeichnung der Masken. Dies gilt besonders dann, wenn ein bestimmter Schutz vorgeschrieben ist. Zur Auswahl stehen die Schutzklassen FFP1, FFP2 und FFP3. Die Ziffern bezeichnen die Schutzklassen aufsteigend. Dies bedeutet, dass die FFP3-Maske die Schutzwirkung von FFP1 und FFP2 beinhaltet.

Was bedeutet FFP in der Bezeichnung der Schutzmaske?

FFP ist die Abkürzung für Filtering Face Piece. Dabei handelt es sich um die englische Bezeichnung für eine Atemschutzmaske. Auch die Bezeichnung Atemschutzfilter, Staubmaske oder Feinstaubmaske sind üblich. Eine weitere, eher beiläufige Bezeichnung für die FFP-Maske ist Mundschutz.

Einteilung in drei Schutzklassen

Es gibt drei verschiedene Schutzklassen. Die Unterscheidung erfolgt durch eine Ziffer, die direkt an das Kürzel FFP angefügt ist. So ergeben sich die Schutzklassen FFP1, FFP2 und FFP3. Die Zertifizierung der jeweiligen Schutzklasse ist auf den Masken aufgedruckt. So ist die Unterscheidung einfach und es kommt nicht zu einer gefährlichen Verwechslung, wenn mehrere Masken gelagert werden.

Schutzklassen entsprechen DIN-Norm

Die Schutzklassen sind nach DIN EN 149 genormt. Verschiedene Herstellern bieten die Schutzmasken an. Als Kunde können Sie versichert sein, dass die partikelfiltrierende Schutzwirkung unabhängig vom Hersteller eingehalten wird.

Wovor schützt eine FFP1 Maske?

Die FFP1-Schutzmaske entspricht der niedrigsten Schutzklasse. Die Maske schützt den Träger vor Staubpartikeln, die ungiftig sind. Auch ein gewisser Schutz vor Rauchpartikeln ist vorhanden. Beachten Sie jedoch, dass diese Masken keinen Schutz beim Ausbruch eines Feuers bieten. Der Rauch ist so dicht, dass er die Atmung erschwert. Somit ist das Tragen einer Vollmaske erforderlich.

Die DIN-Norm stellt folgende Anforderungen an die FFP1-Schutzmaske:

  • es dürfen keine giftigen oder fibrogenen Aerosole im Einsatz sein
  • der vierfache Arbeitsgrenzwert von FFP1 darf nicht überschritten werden
  • die Gesamtleckage darf 25 % nicht überschreiten


Einsatzgebiete

Ihren Einsatz finden FFP1-Schutzmasken vornehmlich auf dem Bau. So kommt es beispielsweise bei Abrissarbeiten regelmäßig zu einer Belastung durch Staub. Dieser Staub könnte die Lungen schädigen. Hier bieten die FFP1-Schutzmasken eine sehr gute Wirkung. Auch in der Lebensmittelindustrie sind FFP1-Masken in Verwendung.

Wovor schützt eine FFP2 Maske?

Die FFP2-Maske bietet Schutz vor ungiftigen Stäuben und Rauchpartikeln sowie vor krebserregenden Stoffen. Sollten sich Stoffe in der Atemluft befinden, die als krebserregend gelten, ist ein Schutz ebenfalls gewährleistet. Die Schutzwirkung schließt die Bereiche ein, die auch die FFP1- Maske abdeckt.

Die DIN-Norm stellt folgende Anforderungen an die FFP2-Schutzmaske:

  • Einsatz bei gesundheitsgefährdenden und erbgutverändernden Stoffen
  • der Arbeitsgrenzwert darf den branchenüblichen Wert um das 10-fache überschreiten
  • Einsatz bei mindergiftigen Rauchen, Nebeln und Stäuben möglich


Einsatzgebiete

Der Einsatz erfolgt in der Industrie, im Lebensmittelbereich und in der Medizin. Auch in der Landwirtschaft kommen FFP2-Masken zur Anwendung. Dies ist unter anderem der Fall, wenn ein Einsatz mit Schädlingsbekämpfungsmitteln erfolgt.

Wovor schützt eine FFP3 Maske?

Die FFP3-Maske erfüllt die höchste Norm der Halbmasken. Diese schließt die Schutzwirkung der FFP1- und FFP2-Masken mit ein. Darüber hinaus ist der Träger vor Viren und Bakterien wirksam geschützt. Die Atemschutzmasken kommen außerdem beim Auftreten von radioaktiven Stoffen in der Atemluft zum Einsatz.

Die DIN-Norm stellt folgende Anforderungen an die FFP3-Schutzmaske:

  • Einsatz bei giftigen, krebserregenden und radioaktiven Partikeln möglich
  • Abscheidegrad von 98 Prozent
  • bieten Schutz vor Viren und Bakterien


Einsatzgebiete

Das Einsatzgebiet der FFP3-Masken ist sehr vielseitig. Neben dem Baugewerbe, der Lebensmittelherstellung und der Holzverarbeitung erfolgt der Einsatz vor allem in der Medizin und in der Forschung. Auch bei der Arbeit mit radioaktiven Stoffen finden die Atemmasken Anwendung und bieten einen sicheren Schutz gegen die Einwirkung aller genannten Stoffe.

Schutzwirkung vor Gasen und Dämpfen

Gase und giftige Dämpfe können durch die FFP Halbmasken eindringen. Aus diesem Grund ist die Schutzwirkung für diese Bereiche nicht gegeben. Einen wirksamen Schutz bieten hier ausschließlich Vollmasken mit einem entsprechenden Filter. Diese umschließen das Gesicht des Trägers vollständig. Um die Atmung zu gewährleisten, ist der Anschluss einer Sauerstoffmaske erforderlich. Der Filter sollte regelmäßig überprüft und bei Bedarf ausgetauscht werden.

Einsatzgebiete:

Häufigen Einsatz finden Vollmasken bei der Feuerwehr und bei Rettungsdiensten. Auch in Betrieben sind Vollmasken zum Schutz der Mitarbeiter in einigen Bereichen vorrätig. Einen optimalen Schutz bieten Vollmasken nur dann, wenn sie richtig angelegt sind. Regelmäßige Schulungen vermitteln das Anlegen der Masken und den Umgang mit der Sauerstoffmaske.

Wichtig zu wissen:

Vollmasken sind grundsätzlich eine Alternative zu den FFP-Halbmasken, da sie den Schutz mit einschließen. Sie sind jedoch teurer in der Anschaffung und der Träger benötigt Kenntnisse im Umgang mit der Maske und der notwendigen Sauerstoffzufuhr. Aufgrund dieser Umstände kommen Vollmasken außerhalb ihres Einsatzgebietes nur selten zur Anwendung.